Nebensaison by Stefanie Golkowsky

Nebensaison

By Stefanie Golkowsky

  • Release Date: 2014-04-01
  • Genre: Asien
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Description

Es ist Nebensaison in Indien. Eine junge, allein reisende Deutsche fällt auf wie ein bunter Hund. Unmittelbar findet sie sich in einem Gewirr aus wahnwitzigen Begegnungen und sich überschlagenden Ereignissen wieder.
Sie wird als Schauspielerin für einen Bollywood-Film entdeckt, nimmt an einer hinduistischen Tempelzeremonie teil und erlebt im Amma Ashram, wie die von einer Tournee zurückkehrende Amma wie ein Popstar empfangen wird. Auf einer Zugfahrt verflucht sie ein Hirja, ein kurioses Zwitterwesen, weil sie ihm kein Geld gibt. Obwohl sie nicht an Teufelszeug und Hokuspokus glaubt, wird sie krank. So krank, dass sie im Zug ohnmächtig wird und tagelang im Delirium vor sich hin vegetiert.
Bei einer Wüstentour steht sie plötzlich mit ihrem bockigen Kamel allein in der Wüste. Am Ganges, an dessen Ufer die Familien ihre Toten verbrennen, liest ihr der Guru Baba mit dem dicken Bauch das gegenwärtige Leben. Ein Mönch, der sich als Meditationslehrer anbietet, diagnostiziert ihr Verspannungen, die er durch dubiose Methoden heilen will …
Die turbulente Odyssee durch Indien ist durch eine real erlebte Reise der Autorin inspiriert. Nebensaison weckt Fernweh und entführt den Leser auf eine unterhaltsame, abenteuerliche Reise.

Reviews

  • Kurzweiliger Reisebericht für den Lesehunger zwischendurch

    3
    By Sunny75!
    Wer einen kurzweiligen Reisebericht über die Erfahrungen einer jungen Autorin in Indien für zwischendurch sucht, ist mit "Nebensaison" gut bedient. Auf der Basis ihres Tagebuchs ist eine Geschichte entstanden, die die persönlichen Eindrücke einer jungen Frau auf ihrer Reise in Indien wiedergibt, welche jedoch kaum über das Offensichtliche hinausgehen. Wer tiefe oder gar neue Einblicke in die indische Kultur erwartet, wird enttäuscht und selbst die Schilderungen über die Ashrambesuche lassen eine intensive Auseinandersetzung missen. Die Autorin schreibt eben aus dem Blick einer Touristin, die dargelegten Erfahrungen werden dadurch der Einzigartigkeit beraubt, und stellenweise wirken manche Aussage recht arrogant, wenn sie zum Beispiel über die sichtbaren Speckrollen einer indischen Frau schreibt oder sich über das Geschäftsverhalten der Inder aufregt, die sie ja nur abzocken wollen. Positiv ist jedoch die Leichtigkeit der Sprache, mit der sie ihre Erlebnisse wiedergibt, was das Buch, trotz fehlender - oder vielleicht gerade wegen - fehlender Tiefe zu einer schnell verdaulichen Urlaubslektüre macht.

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